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Kelag: Stabil im schwierigen Umfeld

28.04.2010

Trotz schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen erwirtschaftete die Kelag im Geschäftsjahr 2009 wieder ein solides Ergebnis.

Stabiles wirtschaftliches Ergebnis
Der Umsatz des Unternehmens konnte mit 1.159 Millionen Euro stabil gehalten werden (2008: 1.182 Millionen Euro). Das Konzernergebnis betrug 74,4 Millionen Euro und lag damit leicht über dem Vorjahresniveau (69 Millionen Euro). Das Ergebnis wurde einerseits durch die Wirtschaftskrise belastet, andererseits resultierten positive Effekte aus dem Wasserdargebot von 108,9 % (2008: 95,5 %) und der Dividende der VERBUND-Austrian Hydro Power AG für das Geschäftsjahr 2008. Der Cash-Flow konnte stabil gehalten werden, gleichzeitig wurde die Nettoverschuldung reduziert. Die Kelag setzte im Geschäftsjahr 2009 ein Rekordinvestitionsprogramm in Höhe von 148 Millionen Euro um. Der Bilanzgewinn für 2009 beläuft sich auf 25 Millionen Euro.

Energieabsatz
Die Kelag konnte ihre Wettbewerbsposition auf dem Energiemarkt trotz der schwierigen konjunkturellen Entwicklung erfolgreich behaupten. Die globale Wirtschafskrise wirkte sich durch die niedrigere Energienachfrage von Industriekunden auf die Geschäftsentwicklung der Kelag aus. Allerdings gelang es, durch aktive Neukundenakquisition die Absatzverluste zu kompensieren. Im Stromhandelsgeschäft waren hingegen geringfügige Absatzrückgänge zu verzeichnen. Deshalb verminderte sich der Stromabsatz im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 % auf 13.231 Millionen Kilowattstunden.

Im Geschäftsfeld Erdgas führten konjunkturbedingte Effekte bei den Industriekunden zu Absatz- und Umsatzrückgängen, welche durch verstärkte Erdgashandelsaktivitäten kompensiert werden konnten. Der Erdgasabsatz belief sich auf  3.199 Millionen Kilowattstunden.

Im Wärmegeschäft wurde ebenfalls konjunkturbedingt ein leichter Absatz- und Umsatzrückgang verzeichnet. Der Wärmeabsatz erreichte ein Volumen von 1.638 Millionen Kilowattstunden.

Rekordinvestitionen
Die Kelag setzte ihre wertorientierte Wachstumsstrategie auch im Geschäftsjahr 2009 fort und investierte 148 Millionen Euro (2008: 119 Millionen Euro) in Sachanlagen und Beteiligungen. Hervorzuheben sind hier Investitionen in die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieträger sowie in die Erneuerung und in den Ausbau der Verteilernetze für Strom, Erdgas und Wärme. Größtes Einzelprojekt ist das Pumpspeicherkraftwerk Feldsee. Im Sommer 2009 wurde der erste Maschinensatz in Betrieb genommen, außerdem wurde mit dem Bau der zweiten Ausbaustufe begonnen. Im September 2009 begannen die Bauarbeiten für die Pumpe beim Speicherkraftwerk Koralpe.

Ferner ist der Markteintritt in Südosteuropa gelungen. Von besonderer Bedeutung ist hier der Erwerb des Unternehmens Interenergo d.d. mit Sitz in Ljubljana/Laibach. Dieses Unternehmen entwickelt Wasserkraftwerksprojekte in Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien und Mazedonien und ist im Stromhandel tätig.

Mitarbeiterentwicklung und Wertschöpfung in der Region
Die mit der Wachstumsstrategie verbundenen zahlreichen Projekte und die Ausweitung der Geschäftsaktivitäten schlagen sich auch im Personalstand nieder. Die Zahl der Beschäftigten stieg im Jahr 2009 gegenüber dem Jahr 2008 um 54 auf 1.441. Mit der antizyklischen Investitionspolitik in regenerative Energieträger erwies sich die Kelag als stabiler wirtschaftlicher Faktor, insbesondere in der Region Kärnten.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2010
Im Zuge der moderaten konjunkturellen Belebung wird ein leichtes Umsatzwachstum erwartet, sodass im laufenden Geschäftsjahr mit Ergebniskontinuität zu rechnen ist. Die Kelag wird ihr Investitionsprogramm in die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieträger und in die Erneuerung und den Ausbau der Verteilernetze fortsetzen.

stoc


28.04.2010
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