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Kelag im 1. Halbjahr 2010: Steigender Absatz, Ergebnis stabil

30.08.2010

Die konjunkturelle Erholung und die aktuellen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflussten Umsatz und Ergebnis der Kelag im ersten Halbjahr 2010 positiv.

Konjunkturbedingt stieg der Energieverbrauch von Strom und Gas der Endkunden. Gleichzeitig führten die niedrigeren Temperaturen in den Wintermonaten zu einer stärkeren Nachfrage nach Heizenergie. Die Großhandelspreise zeigten im ersten Halbjahr einen leichten Aufwärtstrend. Allerdings musste die Kelag wegen des geringeren Wasserdargebotes (2010: 96 %, 2009: 124 %) und der stärkeren Nachfrage mehr Strom zukaufen.

So verbesserten sich die Umsatzerlöse konjunktur- und temperaturbedingt sowie durch Ausweitung des Handelsvolumens im ersten Halbjahr 2010 um 149 Mio. EUR auf 744 Mio. EUR. Das Konzernergebnis lag im ersten Halbjahr 2010 mit 71 Mio. EUR um 9 Mio. EUR über dem Konzernergebnis vom ersten Halbjahr 2009. Im Konzernhalbjahresabschluss 2010 wurden erstmals die Ergebnisse des slowenischen Energieunter-nehmens Interenergo konsolidiert, welches die Kelag im November 2009 erworben hatte.

Das Rating der Kelag wurde im Frühjahr von Standard & Poor’s mit „A stable“ erneut bestätigt.

Investitionsprogramm
Auf Basis der soliden Finanzstruktur konnte die Kelag ihr ambitioniertes Investitionsprogramm im ersten Halbjahr 2010 fortsetzen. Die Bauarbeiten beim Pumpspeicherkraftwerk Feldsee verlaufen nach Plan, der zweite Maschinensatz soll zu Jahresende in Betrieb gehen. Auch die Arbeiten für den Bau der Pumpe beim Speicherkraftwerk Koralpe gehen planmäßig voran. Darüber hinaus verwirklicht die Kelag kleine Wasser- und Windkraftprojekte im In- und Ausland.

Im ersten Halbjahr 2010 sind außerdem wichtige Entscheidungen für die Zukunft getroffen worden. Die Kelag beteiligt sich mit 45 % am Pumpspeicherkraftwerk Reißeck II der VERBUND-Austrian Hydro Power AG. Damit verfügt die Kelag ab dem Jahr 2014 über weitere 181 MW Pumpspeicherleistung. Der Erwerb dieser Beteiligung ist mit 190 Mio. EUR die größte Einzelinvestition der Kelag.
In der Stadt Villach wird die KELAG Wärme GmbH das Wärmenetz ausbauen und ein neues Biomasseheizwerk errichten.

Mit ihrem Investitionsprogramm trägt die Kelag zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Kärnten bei.

Generation Klimaschutz und Energieberatung
Im ersten Halbjahr organisierte die Kelag die Kampagne „Generation Klimaschutz – verändern wir die Zukunft. Jetzt.“, um das Bewusstsein ihrer Kunden für erneuerbare Energieträger und für den effizienten Einsatz von Energie zu schärfen. Die Nachfrage nach Energieberatungen ist signifikant angestiegen.

Ausblick
Auf Basis der fortschreitenden konjunkturellen Belebung erwartet die Kelag trotz des weiter unsicheren wirtschaftlichen Umfeldes für das Gesamtjahr 2010 ein leicht über dem Vorjahresniveau liegendes Konzernergebnis.
30.08.2010
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